Das Übernahmerecht
Unternehmensübernahmen gehören heute zum Alltag eines
dynamischen Wirtschaftslebens. Aber erst seit 1999 bestehen in
Österreich für börsenotierte Unternehmen im
Übernahmegesetz 1998 entsprechend internationalen Vorbildern
Grundsätze für obligatorische und freiwillige
Übernahmeangebote. Dieses Regelwerk umfasst die Spielregeln, unter
denen Übernahmen im Rahmen eines funktionierenden Kapitalmarktes
ablaufen sollen.
Das
Übernahmegesetz stellt Grundsätze und Regeln auf, die bei
freiwilligen öffentlichen
Angeboten zum Erwerb
von Beteiligungspapieren
einzuhalten sind In weiterer Folge regelt es die Pflicht
desjenigen Anteilsinhabers, der eine kontrollierende Beteiligung an der
„Zielgesellschaft“ erlangt, den übrigen
Anteilsinhabern ein Kaufangebot für ihre Beteiligungspapiere zu
stellen. Dem ÜbG unterliegen öffentliche
Angebote (Übernahmeangebote) zum Erwerb von Beteiligungspapieren, die
von einer inländischen Aktiengesellschaft ausgegeben wurden. Diese
Wertpapiere müssen an einer österreichischen Börse zum amtlichen Handel oder
geregelten Freiverkehr zugelassen sein.
Durch das Übernahmerechts-Änderungsgesetz
2006 wurde die „Creeping-in“-Klausel"
nun in einem neuen § 22 Abs 4 ÜbG eindeutig festgeschrieben.
„Eine solche in der britischen Übernahmeregelung des City Code seit Jahren
bewährte Bestimmung könnte verhindern, dass eine
‚knappe’ kontrollierende Beteiligung zu günstigen
Konditionen erworben und anschließend durch Zukäufe weiter
– zu für den Bieter günstigen Bedingungen –
konsolidiert wird.“ Wörtlich mit
„Hineinkriechen“ übersetzt, meint der Begriff des „Creeping-in“ den
schleichenden Ausbau einer bereits bestehenden kontrollierenden
Beteiligung im Sinne des Übernahmerechtes zumindest bis zum
Erreichen der strategischen Schwelle von 50 % der Stimmrechte. „Creeping-in“
kann nach diesem Verständnis auch als „Anschleichen“
an einen strategischen Stimmrechtsanteil aufgefasst werden.
Übernahmegesetz
1998 idgF
Übernahmerechts-Änderungsgesetz 2006
Materialien zum ÜbRÄndG
Entscheidungen der
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Gesetze - RIS
Europäisches
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Österreich
Übernahmekommission -
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Das
deutsche Übernahmerecht
Durch die Einführung des
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes gelten in Deutschland
erstmals gesetzliche Rahmen-bedingungen für die Übernahme
börsennotierter Unternehmen. Vor diesem Hintergrund erläutert
und diskutiert das vorliegende Buch den typischen Ablauf eines
Angebotsverfahrens, die Aufgaben und Pflichten der Bieter- und
Zielgesellschafts-organe, die Wirksamkeit und Zulässigkeit von
Verteidigung-sinstrumenten gegen feindliche Übernahmen und den
Rückzug von der Börse mittels Squeeze-out.
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Barbarians
at the Gate
The leveraged buyout of the RJR
Nabisco Corporation for $25 billion is a landmark in American business
history, a story of avarice on an epic scale. Two versions of the
fierce competition for the largest buyout ever consummated are
presented by skilled journalists with contrasting styles. Burrough and
Helyar are clearly fascinated with the personalities of the players in
the deal and with the trappings of corporate wealth. The restless,
flamboyant personality of Ross Johnson, CEO of RJR Nabisco, is
portrayed as the key to the events that were to unfold.
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Unternehmenskauf
Dieses Buch dient als
Einführung in die Praxis des Unternehmenskaufs. Es richtet sich
sowohl an Studierende der Rechts- und Betriebs-wirtschaftslehre als
auch an interessierte Laien und gibt einen Überblick über den
Ablauf eines Unternehmens-kaufs. Auf die Darstellung von Detailfragen
oder die Behandlung betriebswirts-chaftlicher oder steuerlicher
Problemstellungen wurde verzichtet.
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Übernahmegesetz - Kurzkommentar
von
Hausmanninger/Herbst zum Österreichischen Übernahmegesetz.
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